25.9. – 28.9.2009: Slalomtraining im Alpincenter Hamburg-Wittenburg
DPS Skiteam alpin am 29.09.2009 - 23:07 UhrAn- und Heimreise zum dreitägigen Slalomtraining des Deutschen Paralympic Skiteams in der Wittenburger Skihalle waren zwar sehr lang (für einige Lehrgangsteilnehmer über 1000 Kilometer und 10 Stunden) und durch Staus teilweise auch sehr zäh, doch betrachtet man die Effektivität des absolvierten Kurses und die gute Stimmung im Team, haben sich die langen Fahrten völlig gelohnt. Besonders erfreulich natürlich, dass sich kein Athlet verletzte.
In der derzeit voll auf Rennmannschaften ausgerichteten Indoor-Skipiste, die eine sehr harte, eisige Strecke mit drei Geländeübergängen und einer Steilheit von bis zu 31% aufweist, absolvierten die DPS-Athleten 5 Einheiten à jeweils 2 Stunden. Durch den kurzen Umlauf bedeutete dies bis zu 15 Fahrten bei Läufen von 25 bis 30 Toren und somit gesamt rund 1800 Tore für die hoch motivierten Teilnehmer.
Aufgrund der anfangs sehr unruhigen und dadurch äußerst schwierigen Piste entschloss sich Cheftrainerin Maike Hujara das Training mit Kurzstangen zu beginnen. Über eine methodische Reihe, in der sukzessive Langstangen eingebaut wurden und zur 3 Einheit erstmals ein Lauf ausschließlich aus langen Kippstangen bestand, erarbeitet sich das Deutsche Paralympic Skiteam ausgezeichnete Voraussetzungen für die bevorstehenden Gletscher-Lehrgänge.
Auch wenn die Skihalle Wittenburg mit einem äußerst attraktiven und breiten Rahmenangebot (u.a. eine Go-Kart-Strecke) lockt und man bei zwei zweistündigen Einheiten von genügend Freizeit für die Athleten ausgehen sollte, war die Nutzung dieses Angebots den DPS-Athleten und –Betreuern nicht vergönnt: Im Hinblick auf die Paralympics 2010 in Vancouver waren zahlreiche Formalitäten, darunter natürlich auch die medizinische Belehrung durch Mannschaftsarzt Dr. Hartmut Stinus, nötig. Die verbleibende Zeit nahmen dann Physiotermine, Workshops mit dem Team-Sportpsychologen Dr. Kai Engbert und natürlich die Mahlzeiten in Anspruch.
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