Karl Heinz Vachenauer "Hasch" beim Skiservice

WM Korea: Betreuer erzählen - Wachsen mit Hasch

DPS Skiteam alpin am 23.02.2009 - 16:52 Uhr

Nein nicht was jetzt jeder denkt – Drogen sind bei uns nicht erlaubt, da wir den Anti-Doping Code leben. Viel einfacher: „Hasch“ heißt eigentlich Karl-Heinz Vachenauer, ist der Guide unseres Sehbehinderten Beppi und ein begnadeter Ski-Service–Mann.
So wollen wir jetzt über Kunst des Skiwachsens sprechen:
Hasch nimmt den Ski und legt ihn sanft auf den Tisch auf dem der Aufkleber „heute schon geswixt“ klebt. Sanft gleiten seine Hände zunächst mit dem weißen Badetuch sowie dann mit der Bürste über den Ski. Sodann wird er eingespannt und die Kanten überprüft und gefeilt. Sein Blick wird verklärt, wenn er mit der Feile die Kante in rhytmischen Bewegungen scharf macht. Der Rhythmus steigert sich noch, wenn er ihn mit einem Diamanten oder seinem 500er Schmirgel sanft poliert. Danach wird das Bügeleisen auf 133 Grad erwärmt und Wachs aufgetragen. Das Wachs zerschmilzt förmlich unter seinen Händen und dringt immer tiefer ein. Mit einem tiefen Seufzer lässt er ihn zunächst erkalten, bevor er mit seiner präzisen Klinge das Wachs abzieht. Mit sanften Druck und unter rhytmischen Atmen wird dann gebürstet. Hiernach folgt noch das Finishing – aber wir wollen nicht zu viel verraten, schließlich wollen wir, dass unsere Athleten mit ihren super präparierten und schnellen Skiern noch weitere Weltmeistertitel einfahren.


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