Gerd Schönfelder macht sich an seinem freien Tag einen schönen Skitag
am 09.03.2010 - 17:02 UhrWährend ein Großteil des Deutschen Paralympic Skiteams sich vom kräftezehrenden Weltcupfinale in Aspen (USA) oder der langen Flugreise von Deutschland aus erholten, hielt er Gerd Schönfelder am zweiten freien Tag (Montag, 8.3.) bei wunderbaren Wetter nicht tatenlos aus und nutzte die Gunst der Stunde für einen gemütlichen Skitag.
Begleitet von Trainer Robert Hecht und Pressesprecher Justus Wolf, die während der Ruhe vor dem "Sturm" Paralympics die Chance zum Skifahren wahrnahmen und gemeinsam mit Gerd Schönfelder die beiden Seiten des Skigebiets, Whistler Creekside und Whistler Blackcomb, mit den Ski erschlossen.
Neben dem obligatorischen Bild an der Steinskulptur, die das Vancouver-Logo darstellt - zudem musste man zahlreich Fotomodel für Erinnerungsbilder mit deutschen und internationalen Touristen stehen - ging es mit der Peak 2 Peak-Bahn von Whistler Creekside nach Whistler Blackcomb. In Creekside finden die Wettkämpfe, Whistler Blackcomb dürfte das deutsche Paralympic Skiteam deshalb kaum noch sehen, sobald das Training und die Bewerbe mal angefangen haben.
Das besondere an der Peak 2 Peak-Bahn ist, dass sie die Gipfel von Creekside und Blackcomb miteinander verbindet und man im höchsten Punkt 436 m über dem Boden ist. Wenn schon, denn schon hieß es für Gerd Schönfelder und seine Begleiter und man wartete auf eine der beiden Gondeln mit Glasboden, um das Erlebnis bestmöglich auszuschöpfen.
In Blackcomb folgte dann auch schon das nächste Highlight: Zufälligerweiße kam man genau richtig zur Fackelübergabe des paralympischen Feuers. Also erst mal eine kurze Pause und das Spektakel miterleben.
Nach einigen Fahrten in Blackcomb ging es dann schließlich nach Whistler Village, um in Ruhe auf der Sonnenterasse zu Mittag zu essen und die Sonne zu genießen. Das Leben meinte es wahrlich gut mit den drei DPSlern: Perfekte Pisten, bombastisches Wetter und leckere Chicken Wings bei typisch kanadisch entspannntem Flair.
Nach dem Essen gondelte man dann zu viert - Mannschaftsarzt Dr. Hartmut Stinus schloß sich der Gruppe an - mit der Peak 2 Peak zurück nach Creekside, wo erst einmal der Funpark aufgesucht wurde. Schlussendlich wurde der anhaltende Sonnenschein dann noch für einige Abfahrten und bis zum letzten Bus ins paralympische Dorf hin ausgenutzt.
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