Anna Schaffelhuber im RS
Georg Kreiter im RS
Anna Schaffelhuber und Christian Junghanns
Anna Schaffelhuber und Franz Hanfstingl nach ihren Erfolgen in der Superkombi

Auch beim Europacup in Spanien reißt die Erfolgserie des DPS nicht ab

DPS Skiteam alpin am 30.01.2010 - 16:05 Uhr

Obwohl nur ein kleiner Teil des Deutschen Paralympic Skiteams (Anna Schaffelhuber, Franz Hanfstingl, Georg Kreiter und Christian Junghanns – alle sitzende Klasse) den weiten Weg zum Europacup in La Molina (Spanien, nahe der französischen Grenze) auf sich nahm, fuhr das deutsche Team mehrere Podestplätze ein und sorgte somit dafür, dass sich die jeweils 13-stündige An- und Abreise lohnen sollten.

Bei blauem Himmel, Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen sicherte sich Anna Schaffelhuber am ersten Wettkampftag in der Superkombination (ein Super-G und ein Slalom) den ersten Platz. Dabei konnte sie sich durch einen engagierten Slalom noch von Rang drei nach dem Super-G auf das oberste Podest verbessern. Bei den Herren überzeugte Franz Hanfstingl als Dritter. Auch er erreichte besonders durch seinen Slalom-Lauf das Podest – nach dem Super-G wurde er auf Rang fünf geführt. Christian Junghanns und Georg Kreiter schieden leider schon im Super-G aus.
Am zweiten Wettkampftag wandelte das Wetter sich zum Schlechten und die Athleten hatten bei ihrem Riesenslalom-Rennen nicht nur mit einer schweren Piste, sondern auch mit orkanartigen Windböen zu kämpfen. Anna Schaffelhuber meisterte diese Situation anscheinend am besten und siegte erneut. Durch Christian Junghanns, der Dritter bei wurde, verbuchte das DPS zudem einen weiteren Podestplatz. Franz Hanfstingl schied nach Zwischenrang vier nach dem ersten Durchgang im zweiten Lauf leider aus. Georg Kreiter hatte etwas mit der schweren und eisigen Piste zu kämpfen und wurde Zwölfter.
Der Slalom des dritten Wettkampftages stellte den Schlusspunkt der spanischen Europacups dar – für das DPS leider keinen besonders erfreulichen: Anna Schaffelhuber und Franz Hanfstingl schieden bereits im ersten Durchgang aus und fielen somit – wie überdurchschnittlich viele Mitstreiter – der äußerst schweren Kurssetzung zum Opfer. Christian Junghanns fiel nach einem aussichtsreichen dritten Zwischenrang auf den sechsten Platz zurück und Georg Kreiter wurde Zehnter.


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