DPS Team steht Kopf
Schneelehrgang auf der Südhalbkugel in Neuseeland vom 10.-24.09.08DPS Skiteam alpin am 12.09.2008 - 20:00 Uhr
Das DPS Team trainierte diesen September erstmalig in Übersee im Skigebiet Mt. Hutt in Neuseeland.
Noch in keiner Saison zuvor begann das Schneetraining so früh mit einem langen Schneelehrgang. Die Unterstützung des DBS mit finanziellen Mitteln, die einen Großteil der Ausgaben deckten, und die Restfinanzierung durch Mittel der Schön-Kliniken ermöglichten diese Maßnahme, die alle Athleten durchweg einen großen Schritt nach vorne brachte.
Das 8-köpfige Athleten Team mit Gerd Gradwohl, Martin Braxenthaler, Gerd Schönfelder, Ralf Frummet, Andrea Rothfuß, Christian Junghanns und Thomas Nolte fand im Skigebiet von Mt. Hutt optimale Trainingsbedingungen vor. Intensives Techniktraining im Bereich Rennbasistechnik, gefolgt von Rieseslalomtraining bildete den Auftakt zum Heranführen an die schnellen Disziplinen.
Perfekte Pistenbedingungen und eine professionelle Absicherung des Geländes durch das Race Department Mt. Hutt ließen schließlich ein hervorragendes Super-G Training zu. Alle Athleten konnten sich ohne den Stress, der sonst auf europäischen Gletschern herrscht, und bei weitaus besseren Pistenverhältnissen, als man sie sonst zu dieser Zeit dort vorfindet, auf sich und ihre speziellen Aufgabenstellungen konzentrieren. Auch das neue Material, das diese Saison neue Radien der Ski vorgibt, konnte in Neuseeland ausgiebig getestet werden und die zwei Trainingswochen gaben den Athleten genug Zeit, sich auf die Eigenschaften der neuen Ski einzustellen.
Der gesamte Verlauf des Trainingslagers wurde durch das Glück, dass das Team mit dem Wetter hatte, abgerundet.
Jeder der Athleten verbesserte sich in den zwei Trainingswochen stark und legte somit den Grundstein, bei den schon Anfang Oktober anstehenden Trainingslagern auf den heimischen Gletschern die Leistungen weiter auszubauen.
Das Betreuerteam mit den Trainern Maren Goll und Maike Hujara, Physiotherapeutin Ira Schnitzler, Skiservice Franz Simmerl und dem Betreuer Thomas Münch ist überzeugt, dass die Athleten die Chance, Übersee zu trainieren, optimal für sich genutzt haben und hoffen nun, dass sich dies in guten Trainingsleistungen und letztendlich auch in Erfolgen in der kommenden WM-Saison auszahlen wird.
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